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Schloss Rastatt
Instandsetzung der Schlosskirche

Bild: Hauptfassade nach der Sanierung

Bild: Dachtragwerk über Gewölbe

Bild: Dachtragwerk

Bild: Textiler Wandbehang

Bild: Deckenfresko
Fotos:
atelier altenkirch, Karlsruhe

Beschreibung

Die Schlosskirche Rastatt wurde 1719-1723 von Hofbaumeister Michael Ludwig Rohrer als Anbau an den nördlichen Flügel des Schlosses errichtet und hat den Status eines Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung gemäß Denkmalschutzgesetz.

Im Juli 2006 wurde mit dem ersten Teil der Maßnahme begonnen. Dieser umfasste statisch-konstruktive Arbeiten am Dachtragwerk und am Mauerwerk. Das Dach wurde neu gedeckt. Die innen liegende Entwässerung wurde neu konzipiert und durch zusätzliche Entwässerungsleitungen entlastet. Die Arbeiten endeten 2007.

Seit 2008 werden im benachbarten Marstallgebäude die textilen Pilasterbehänge restauratorisch bearbeitet. Diese Arbeiten sollen 2011 beendet sein.

Im Kircheninneren konnte nach einer vollflächigen Schadenskartierung Ende 2009 mit der Sicherung und Restaurierung des Deckenfreskos begonnen werden. Die Arbeiten werden 2010 beendet.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt, in dem die Restaurierung des Innenraums und seiner Ausstattung erfolgt, um die Kirche wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Pforzheim

Architekt:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Pforzheim

Denkmaltechnische und wissenschaftliche Beratung:
Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesamt für Denkmalpflege
Regierungspräsidium Stuttgart, LDA, Restaurierungswerkstätten

Tragwerksplanung:
Büro für Baukonstruktionen, Karlsruhe

Gesamtbaukosten:
1. Bauabschnitt: 2,8 Mio. €
2. Bauabschnitt: 2,5 Mio. € (Schätzung)

Bauzeit:
1. Bauabschnitt: 07/2006-12/2011
2. Bauabschnitt: voraussichtlich 2012/13